Russland: Raffineriebrände haben kaum Folgen für Sanors-Petrochemie

27.03.2024

Die Raffinerie von Nowokuibyschewsk im Oblast Samara ist hauptsächlich auf die Kraftstofferzeugung ausgerichtet. Petrochemie ist nur in geringem Umfang vertreten 
(Abb: Polyglobe/OpenStreetMap)Die Raffinerie von Nowokuibyschewsk im Oblast Samara ist hauptsächlich auf die Kraftstofferzeugung ausgerichtet. Petrochemie ist nur in geringem Umfang vertreten (Abb: Polyglobe/OpenStreetMap)

Ukrainische Drohnenangriffe sollen in der russischen Region Samara in der vergangenen Woche zwei Raffinerien beschädigt haben. Das berichten regionale Nachrichtensender sowie auch die staatlichen russischen Nachrichtenagenturen „RIA Novosti“, „Interfax“ und „Tass“.

Der jüngste Vorfall ereignete sich in Nowokuibyshewsk. RIA zitiert Regionalgouverneur Dmitry Azarov mit den Worten, es sei eine Primärkolonne in Brand geraten, Verletzte oder Tote habe es nicht gegeben. Das Feuer sei gelöscht worden. Bestätigungen von ukrainischer Seite gab es zunächst nicht. Die beiden Raffineriestandorte sind Luftlinie knapp 1.000 km von der ukrainischen Grenze entfernt. 

Im Umfeld der Raffinerie betreibt das Petrochemie-Unternehmen Sanors mehrere kleinere Anlagen unter anderem für Ethylen, Butadien, Phenol sowie BPA. 2016 sollten PMMA sowie MMA hinzukommen – es ist jedoch unklar, ob das tatsächlich geschehen ist. Da alle Anlagen von der Raffinerie versorgt werden, erscheinen temporäre Produktionsstopps möglich.

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