Nachdem eine knappe Mehrheit der Arbeitnehmer am 21. Oktober 2013 in einer Abstimmung den Vorschlag des Konzerns zur Neuordnung der Pensionsregelungen ablehnte, hat die Ineos Group (Rolle / Schweiz) die Schließung der Petrochemie- und Kunststoff-Produktion am schottischen Standort Grangemouth angekündigt. Bei einem positiven Ausgang hatte Ineos Investments von 300 Mio GBP für das Werk in Aussicht gestellt.
Der Konzern hatte die Anlagen bereits zuvor am 16. Oktober abgestellt, nachdem Gespräche mit den Gewerkschaften gescheitert waren. Am 22. Oktober haben die Ineos-Anteilseigner dann in Reaktion auf die negative Urabstimmung mehrheitlich beschlossen, den Standort tatsächlich dauerhaft zu schließen. Innerhalb einer Woche schon sollten demnach die Liquidatoren zur Abwicklung antreten.
Update: Am Abend des 25. Oktober kam dann jedoch die Entwarnung: Man habe sich nun doch geeinigt, so Ineos. Der Standort wird weiter betrieben, nachdem die Gewerkschaften genügend eingelenkt haben.